Wetter: Tief "Axel" lässt Deutschland zittern - DER SPIEGEL
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Tief "Axel" Der Winter wird stürmisch

In den nächsten Tagen fallen in Deutschland die Temperaturen. Autofahrer müssen wegen Tief "Axel" mit Schnee und Eis rechnen. An der Ostsee wird eine Sturmflut erwartet.
Spaziergänger an der Ostsee
Spaziergänger an der Ostsee

Spaziergänger an der Ostsee

Foto: Bernd Wüstneck/ dpa
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Meteorologen erwarten in den nächsten Tagen stürmisches Winterwetter in Deutschland. Tief "Axel" bringt arktische Luft und Niederschläge, Schnee und auf den Berggipfeln orkanartige Sturmböen.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet mit Behinderungen im Straßenverkehr. Der starke Wind in den Höhenlagen dürfte Schneeverwehungen auslösen, die Auswirkungen auf die Straßenverhältnisse hätten. "Der Wind peitscht den Schnee regelrecht über die Landschaft", sagte ein Meteorologe des DWD.

Während die Temperaturen am Mittwoch noch relativ mild bleiben, wird in der Nacht zu Donnerstag Frost erwartet. Über frisch gefallenem Schnee kann es bis zu minus zehn Grad kalt werden. Stellenweise seien auch minus 15 Grad möglich. Tagsüber bleibt es allerdings bei minus 1 bis minus 5 Grad gemäßigter, im Westen kann das Thermometer auf maximal 2 Grad steigen.

Sturmflut an der Ostsee erwartet

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Foto: Karl-Josef Hildenbrand/ dpa

An der Ostseeküste droht in der Nacht zu Donnerstag eine Sturmflut. Nach Angaben des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) werden Wasserstände von 1,20 Meter bis 1,50 Meter über Normal erwartet. Es sei sogar möglich, dass es zu Wasserständen von mehr als 1,50 Meter über Normal kommen könne, teilte das BSH mit. Dies würde einer schweren Sturmflut entsprechen.

Ursache sei der derzeit generell hohe Füllungsgrad der Ostsee von etwa 30 bis 40 Zentimeter über Normal. Dann reiche selbst ein kleinerer Sturm aus, um eine größere Sturmflut zu bewirken.

In Thüringen warnte der Deutsche Wetterdienst besonders vor Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h gerade im Mittelgebirge oberhalb von 600 Metern. Auch in den Tieflagen sei bis Mittwoch mit Sturmböen zwischen 60 und 90 Kilometern pro Stunde zu rechnen.

Der DWD riet, Autofahrten möglichst zu vermeiden. Straßen und Schienenwege könnten unpassierbar sein, Bäume unter der Schneelast zusammenbrechen. Auch in Sachsen warnte der DWD vor Unwetter, vor allem im Mittelgebirge oberhalb von 600 Metern.

sms/dpa