Wetter: Was die Trockenheit angerichtet hat - DER SPIEGEL
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Folgen der Trockenheit: Verdorrte Bäume, ausgetrocknete Weiher

Foto: Johannes Kuhnert

Leserfotos zum Wetter Was die Trockenheit angerichtet hat

Der Herbst bringt endlich Regen - vielerorts den ersten seit langer Zeit. Teiche sind leer, Gärten verdorrt, Boote liegen trocken. Wie haben SPIEGEL-ONLINE-Leser die Dürre erlebt? Die Bilder.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Die Bäume sind verdorrt, im Teich fehlt das Wasser, die Boote sitzen auf dem Trockenen: Deutschland hat einen extrem trockenen Sommer erlebt. Landwirte hatten teilweise gravierende Ernteausfälle, es brannten Felder und immer wieder auch Wälder.

Auch im Herbst gab es vielerorts bislang nur wenig Regen, erst jetzt ändert sich das. Die trockenen Monate haben Spuren hinterlassen. SPIEGEL-ONLINE-Leserinnen und -Leser haben Fotos geschickt, die diese Folgen der Dürre dokumentieren.

Leser Florian Okon schickte Fotos eines Teiches im Westmünsterland, der noch im Winter mit einer dicken Eisschicht überzogen war. Vor wenigen Tagen war der Teich komplett ausgetrocknet. Christian Ries aus Grambek schrieb, selbst Mitte Oktober habe er seine Pflanzen und den Rasen noch beregnen müssen. Immerhin, so Ries, habe sich der Garten noch nie so schön im Herbst verfärbt. Und Leser Antonius Jax berichtete, wegen des extremen Niedrigwassers habe man trockenen Fußes zum Binger Mäuseturm gehen können, der eigentlich im Rhein auf einer Insel steht.

"Jeden Abend 1,5 Stunden Kannen schleppen, Schlauch umherziehen"

Andrea Bauer, Hobbygärtnerin aus Einbeck, schrieb: "Es gab zwar keine Schnecken, die einem sonst alles wegfressen, aber die Trockenheit hat mich beim Thema Bewässerung an meine Grenzen gebracht." Ihren Rasen habe sie vertrocknen lassen müssen. "Jeden Abend 1,5 Stunden Kannen schleppen, Schlauch umherziehen, Vogeltränken befüllen et cetera. Einfach alles zu viel. Ich hoffe sehr, dass die Natur sich erholt!"

Es gab auch Zuschriften, aus denen Freude über die heißen und trockenen Monate sprach. Karin Grön aus Flensburg etwa konnte der Trockenheit Gutes abgewinnen: "Nach einem total verregneten Jahr waren wir alle nur happy. Und nun ist die Apfelernte super, die Bauern haben sogar noch den dritten Grasschnitt eingebracht und alles ist wieder grün, bis auf die Bäume, die nun aber wunderschön sind. Die Schäden in der Landwirtschaft dürften hier nicht ganz so gravierend sein wie befürchtet."

Wie sieht es nach der langen Trockenheit in den Gärten und auf den Spaziergangrouten der SPIEGEL-ONLINE-Leser aus? Sehen Sie selbst:

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Folgen der Trockenheit: Verdorrte Bäume, ausgetrocknete Weiher

Foto: Johannes Kuhnert
ulz