Wintereinbruch: Schnee und Eis legen Teile der USA lahm - DER SPIEGEL
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Wintereinbruch Schnee und Eis legen Teile der USA lahm

Minus 37 Grad Frost wurden im US-Bundesstaat Maine gemessen, über 2500 Flüge mussten gestrichen werden: Ein heftiger Schneesturm überzieht an diesem Wochenende die nordöstlichen Teil der USA. Der Wetterdienst erwartet, dass der Wintereinbruch noch andauert.
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New York/Washington - Für bis zu 50 Zentimeter Schnee sorgte der Wintersturm in Teilen der USA. Allein auf dem Chicagoer Flughafen O'Hare International wurden 400 Flüge storniert. Hier wie auch auf anderen Flughäfen - zum Beispiel in New York, Philadelphia, Baltimore und Washington - mussten hunderte gestrandeter Passagiere übernachten. Betroffen war vor allem das Gebiet von Wisconsin und Illinois bis nach Virginia und zu den Neuenglandstaaten. Die Temperaturen fielen in Maine auf minus 37,78 Grad Celsius. Viele Menschen stockten ihre Vorräte auf.

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Wintereinbruch: Schnee und Eis legen Teile der USA lahm

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In einigen Gebieten mussten auch die Autobahnen für den Verkehr gesperrt werden. In den Bundesstaaten Massachusetts, Rhode Island and Connecticut soll Vorhersagen zufolge ein aufziehender Blizzard bis zu 60 Zentimeter Schnee bringen. Im US-Bundesstaat Massachusetts rief Gouverneur Mitt Romney den Notstand aus und forderte die Hilfe der Nationalgarde an.

Der Schneesturm war seit Freitag über den Mittleren Westen der USA hinweg gezogen. Am Samstagnachmittag fielen auch von Washington bis Philadelphia bis zu 15 Zentimeter Schnee. Größere Behinderungen blieben dort jedoch aus. Anderenorts aber waren gestern zahllose Straßen unpassierbar. Streu- und Räumungsfahrzeuge versuchten, auf den wichtigsten Verbindungen einen leidlich normalen Verkehr zu ermöglichen. Die U-Bahnen in der Hauptstadt Washington schränkten den Verkehr drastisch ein, oberirdische Verbindungen wurden zeitweise eingestellt.

Die Radio- und Fernsehsender riefen die Bürger im Nordosten der USA auf, ihre Häuser nur zu verlassen, wenn es unumgänglich sei. Bis Heute Mittag (Ortszeit) wurden im Nordosten bis zu 60 Zentimeter Neuschnee erwartet. In New York und Boston gab es Sturmwarnung. Der Bürgermeister von New York, Michael Bloomberg, ordnete nach Berichten des Senders CNN die Öffnung des Katastrophen-Lagezentrums an. Bloomberg forderte die Bürger auf, zu Hause zu bleiben. "Es zieht ein wirklich gefährlicher Sturm auf", betonte der Bürgermeister. Für die Metropole sagten die Meteorologen einen Temperaturrückgang bis minus 22 Grad Celsius voraus.

Auch Todesopfer gab es bereits: In Ohio kam ein Mann ums Leben, nachdem er auf einem Teich im Eis eingebrochen war. Zwei weitere Todesfälle wurden auf Herzversagen beim Schneeschippen zurückgeführt.