Winterwetter: "Gundula" bringt Eis und Schnee - DER SPIEGEL
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Eis und Kälte: Tief "Gundula" läutet den Winter ein

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Winterwetter "Gundula" bringt Eis und Schnee

Jetzt wird es eisig: Tief "Gundula" bringt Deutschland den Winter - mit fast 30 Zentimetern Schnee im Gebirge und eisigen Temperaturen im ganzen Land. Und die klirrende Kälte wird anhalten.
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Offenbach - Der Winter kommt nach Deutschland: Tief "Gundula" zieht vom Mittelmeer über Osteuropa in Richtung Norden und bringt jede Menge Kaltluft mit. In Thüringen sorgten Temperaturen um den Gefrierpunkt schon am Montag für ausgiebige Schneefälle. Auch im Oberharz lag eine bis zu 15 Zentimeter dicke Schneedecke. Am Nachmittag wurden auf dem 1142 Meter hohen Brocken bei minus drei Grad Celsius bereits 28 Zentimeter Schnee gemessen. Über den Gipfel wehte ein böiger Wind mit 60 bis 70 Stundenkilometern

"Ununterbrochen und kräftig" habe es geschneit, Polizei und Räumdienste waren im Dauereinsatz. "Wir haben jede Menge Probleme mit Unfällen und liegengebliebenen Lastwagen", sagte ein Polizeisprecher in Goslar. "Alles, was Räder und Schneeketten hat, ist auf den Straßen unterwegs." Es gab mehrere schneebedingte Unfälle.

Meteorologen warnten vor starkem Schneefall in der Nacht zum Dienstag auch in Teilen Niedersachsens und Sachsen-Anhalts. Dabei sollte die Schneefallgrenze teils bis in tiefe Lagen sinken.

"Die Temperaturen werden sich in allen Höhenlagen auf winterliches Niveau begeben", sagte Meteorologe Peter Hartmann vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach. In den Regionen ab 400 Metern sei mit einer geschlossenen Schneedecke zu rechnen. In Höhenlagen ab 700 Metern, am Alpenrand ab 1000 Metern herrscht bereits Dauerfrost.

Der Frost wird bleiben - und das eine ganze Weile: Mit großer Wahrscheinlichkeit werde sich die Kälte bis zum ersten Adventswochenende und vielleicht sogar darüber hinaus halten, hieß es. Ab Donnerstag liegen die Höchstwerte um den Gefrierpunkt. Nachts gibt es Frost bis minus fünf Grad. Schnee fällt dann nur noch vereinzelt.

Dennoch muss jetzt niemand befürchten, dass er wie im vergangenen Winter im Schnee versinkt oder noch im April frieren muss. Dem Deutschen Wetterdienst zufolge ist ein sehr kalter Winter im Gegenteil die unwahrscheinlichste Variante. Viel wahrscheinlicher sei ein durchschnittlicher oder sogar zu warmer Winter.

ala/dpa/dapd

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