Winterzeit in Kraft: Uhrenumstellung findet geteiltes Echo - DER SPIEGEL
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Winterzeit in Kraft Uhrenumstellung findet geteiltes Echo

In der Nacht vom Sonntag wurden in Deutschland die Uhren um eine Stunde zurückgestellt. Über den Zeitgewinn sind jedoch viele Bürger unglücklich - denn nun wird es im Winter wieder früher dunkel.
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Braunschweig - 41 Prozent meinen, die Regelung mit Sommer- und Winterzeit sollte abgeschafft werden. Das ergab eine am Samstag veröffentlichte repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts "Forsa" für den Privatsender RTL.

Dennoch: Die Mehrheit (55 Prozent) der 1003 Befragten befürwortet die Umstellung. In der Altersklasse der 45- bis 59-Jährigen waren allerdings 53 Prozent gegen die Zeitumstellung, bei den unter 30- Jährigen 67 Prozent dafür.

In Deutschland wurde die Sommerzeit (MESZ) 1980 eingeführt. An diesem Sonntag endete in der gesamten Europäischen Union (EU) die Sommerzeit. Nach der EU-weiten Regelung beginnt sie jeweils am letzten März-Sonntag und endet am letzten Oktober-Sonntag.

Keine Probleme

Die Umstellung von der Sommerzeit auf die normale mitteleuropäische Zeit in der Nacht zum Sonntag hat bislang problemlos funktioniert. "Der Sender DCF 77 in Mainflingen bei Frankfurt am Main hat die Zeitsignale planmäßig ausgestrahlt", sagte der Sprecher der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig.

Auch für die Bahn AG war das Ende der Sommerzeit nach Angaben eines Sprechers Routine. Die Uhren würden überall automatisch umgestellt. Etwa 50 Nachtzüge blieben eine Stunde in Bahnhöfen stehen, um nach der Umstellung von 3.00 auf 2.00 Uhr den Fahrplan erfüllen zu können.