WM-Sorgen Juschtschenko blitzt bei Zimmersuche ab
Hamburg - Da die Hotels in der Hansestadt gut gebucht sind, fliegt Juschtschenko mit seinem 40 Begleiter starken Tross noch heute Nacht wieder zurück nach Kiew. Juschtschenko hatte im Mannschaftsquartier der Ukrainer, dem Hotel "Grand Elysee", 40 Zimmer buchen wollen, wie ein Hotelsprecher sagte. Das Haus habe jedoch nur noch fünf Zimmer frei gehabt. "So kurzfristig besteht für solch ein großes Kontingent in Hamburg derzeit keine Chance", so der Sprecher.
Immerhin gab's eine Sondergenehmigung für einen Nachtflug. Normalerweise dürfen vom Airport Fuhlsbüttel ab 23 Uhr keine Maschinen mehr starten. Die Begegnung Ukraine-Italien wird allerdings - ohne Verlängerung und Elfmeterschießen - frühesten kurz vor 23 Uhr abgepfiffen werde.
Juschtschenko ist heute nicht der einzige "Nachtflieger". Der zuständige Fluglärmschutzbeauftragte des Hamburger Senats, Klaus Köhler, erteilte nach eigenen Angaben insgesamt 21 Ausnahmegenehmigungen - die bislang höchste Zahl zur WM. Darunter seien gleich mehrere Flüge nach Kiew.
str/ddp