Wohnhaus explodiert in Zerbst in Sachsen-Anhalt - DER SPIEGEL
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Bewohner vermisst Wohnhaus explodiert in Sachsen-Anhalt

In der Stadt Zerbst in Sachsen-Anhalt ist ein dreistöckiges Wohnhaus explodiert, durch die Wucht wurden auch Nachbargebäude und Autos beschädigt. Ein 53-jähriger Bewohner wird vermisst. Die Rettungskräfte sind mit einem Großaufgebot im Einsatz.
Explodiertes Haus in Zerbst, Sachsen-Anhalt: Nichts als Trümmer
Explodiertes Haus in Zerbst, Sachsen-Anhalt: Nichts als Trümmer

Explodiertes Haus in Zerbst, Sachsen-Anhalt: Nichts als Trümmer

Foto: Jens Wolf/ dpa
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Zerbst - Von dem Gebäude sind nur noch Trümmer übrig: Nach der Explosion eines Wohnhauses in Zerbst in Sachsen Anhalt (Landkreis Anhalt-Bitterfeld) wird ein 53-jähriger Hausbewohner vermisst. Der Mann wohnte alleine in dem Gebäude, das in der Nacht zusammenstürzte.

Laut Polizeisprecherin Doreen Wendland gibt es bisher keine Berichte über Verletzte. Am Vormittag wurde mit Spürhunden nach dem Vermissten gesucht. Inzwischen sei die Suche auf eine Stelle begrenzt worden. Dort hätten Hunde angeschlagen, sagte Wendland. Feuerwehr, Technisches Hilfswerk und Rettungsdienste sind mit einem Großaufgebot im Einsatz.

Die Explosion unweit des Stadtmuseums hatte die Anwohner gegen 2.45 Uhr aus dem Schlaf gerissen. Umliegende Gebäude und mindestens zehn parkende Autos wurden durch umherfliegende Trümmer beschädigt. Von einem angrenzenden Fotoladen stünden nur noch die Grundmauern, sagte Wendland. In Nachbarhäusern wurden durch die Wucht der Explosion Fenster samt Rahmen herausgerissen.

Zu den möglichen Ursachen wollte sich die Polizei zunächst nicht äußern. "Wir stehen erst am Anfang der Ermittlungen", sagte die Sprecherin. Die Suche nach dem Vermissten habe Vorrang.

hut/dapd