Wohnungslos
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DER SPIEGEL 26/1995
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
waren 1994 rund 880 000 Menschen in Deutschland, davon 34 000 in den neuen Bundesländern. Häufigster Grund für den Verlust der eigenen Wohnung sind langandauernde Arbeitslosigkeit und Sozialhilfesätze, die gerade für den Lebensunterhalt, nicht aber für die Miete reichen. Von der sogenannten verdeckten Wohnungslosigkeit sind vor allem alleinerziehende Mütter mit ihren Kindern betroffen, die über einen längeren Zeitraum bei Verwandten oder Freunden unterkommen müssen. Schätzungsweise 40 000 bis 45 000 Menschen leben als Nichtseßhafte auf der Straße, die anderen Wohnungslosen sind in kommunalen Not-, Behelfs- und Obdachlosenunterkünften untergebracht. Etwa ein Drittel der Wohnungslosen sind Aussiedler.