Zauberer Blaine Der Mann im Eisblock
New York - Das Spektakel soll ab dem kommenden Montag auf dem belebten New Yorker Times Square stattfinden. Die Organisatoren teilten mit, zwei Hälften des Eisblocks mit einer Mulde für den Künstler würden zu einem sechs Tonnen schweren Eisklotz zusammen geschweißt. Eine Hose und ein paar Stiefel seien der einzige Kälteschutz für den 27-Jährigen. Blaine plane 58 Stunden in dem Eisblock auszuharren. In dieser Zeit werde er mit der Außenwelt lediglich mit einem Schlauch verbunden sein, der dem Zauberer Luft zum Atmen und Wasser als einzige Nahrung zuführen solle.
Im letzten Jahr hielt es Blaine in einem durchsichtigen Plastiksarg sieben Tage aus. Die vielen Tausend Besucher an seinem Grab, so erklärte Blaine vor Journalisten am Montag, hätten sein Überleben gesichert. Das gleiche Interesse erwarte der 27-Jährige nun auch bei seiner Eisklotz-Aktion "Frozen in Time".
Mit Ärzten, die das Geschehen im Eisklotz überwachen, seien Verständigungszeichen ausgemacht worden, die der Illusionskünstler mit den Augen geben will. Ein medizinischer Berater Blaines sagte, die größten Gefahren bei dem Experiment seien Blutzirkulationsstörungen, Frostbeulen und Erfrierungen an den Extremitäten sowie die Gefahr, dass Blaine einschlafe. Dabei könnte sein Gesicht ans Eis rutschen und seine Haut dadurch Schaden leiden. Auch könnten sich nach der Befreiung des Künstlers aus dem Eis Blutgerinnsel lösen und ins Hirn oder andere wichtige Organe gelangen.
Wie er die Kälte aushalten will, darüber verriet Blaine nichts. "Ich hoffe darauf, dass all die vielen Menschen, die es gut mit mir meinen, mir ihre Wärme und Hilfe leihen, indem sie den Eisblock berühren, in dem ich eingefroren bin", sagte der Zauberer.