Zehn Tage Koma Mücke brachte Ferres fast den Tod
Hamburg - "Nach einem Urlaub in Marokko war ich lebensgefährlich erkrankt", erzählte die 38-Jährige der "Bild am Sonntag". "Beim Golfen hat mich eine Mücke gestochen, und ich bekam einen schlimmen Tropenvirus. Ich hatte eine Meningitis (Hirnhautentzündung) und eine Enzephalitis (Gehirnentzündung)", berichtete sie.
Lange sei nicht klar gewesen, ob sie überleben werde. "Dieser Virus ist zu 75 Prozent tödlich. 25 Prozent überleben, davon bleiben 20 Prozent für immer behindert", sagte Ferres. Sie habe drei Wochen lang im Kankenhaus gelegen und anschließend fast drei Monate in einer Reha-Klinik in Bayern. "Ich musste dort wieder sprechen und gehen lernen."
Anschließend habe sie psychische Betreuung benötigt, um in ihr normales Leben zurückzukehren. "Es ist nämlich wahnsinnig demütigend, wenn man so schwach und hilflos ist. Wenn man versucht zu sprechen und es nicht kann. Es waren Momente unendlicher Einsamkeit in meinem Leben."
Inzwischen scheint es Ferres jedoch wieder gut zu gehen. Und im Alltag nimmt sie offensichtlich nicht mehr alles allzu ernst, wie sie gestern in "Wetten, dass...?" bewies. Weil sie nicht glauben wollte, dass zehn Menschen in sieben Metern Höhe auf einem 50 mal 50 Zentimeter großen Brett Platz haben, musste sie Hape Kerkeling einen Heiratsantrag machen - und warf sich ihm auch gleich an den Hals.