Zeitumstellung: Ab sofort gilt Sommerzeit - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Zeitumstellung Ab sofort gilt Sommerzeit

Achtung, Zeitumstellung: Die Sommerzeit hat begonnen, deshalb war die Nacht von Samstag auf Sonntag eine Stunde kürzer.
Uhren von 2 auf 3 Uhr vorgestellt
Uhren von 2 auf 3 Uhr vorgestellt

Uhren von 2 auf 3 Uhr vorgestellt

Foto: Patrick Seeger/ dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

In der Nacht war es wieder soweit: die Umstellung von Winterzeit auf Sommerzeit. Um 2 Uhr wurden die Uhren um eine Stunde auf 3 Uhr vorgestellt. Die Nacht war damit um eine Stunde verkürzt.

Die Folgen: Morgens bleibt es länger dunkel, abends länger hell. Für viele Menschen ist die Zeitumstellung eine leidige Pflicht, 74 Prozent der Deutschen halten sie einer Umfrage der Krankenkasse DAK-Gesundheit für überflüssig. Vor allem in der Woche nach der Zeitumstellung sind die Menschen insgesamt erst einmal deutlich unzufriedener, wie Experten der Universität Erlangen-Nürnberg herausgefunden haben.

Die Sommerzeit wurde in Deutschland 1980 wieder eingeführt - und zwar aus Gründen der Energieeinsparung. Die Überlegung: Wenn sich der Tag um eine Stunde nach vorne "verschiebt", wird weniger Beleuchtung und damit weniger Strom verbraucht.

Nach Ansicht von Kritikern sind allerdings dadurch entstehende Energiespareffekte kaum nachweisbar. So wird laut Umweltbundesamt (UBA) abends zwar weniger häufig das Licht angeknipst, dafür wird aber im Frühjahr und Herbst in den Morgenstunden mehr geheizt, sodass sich der Effekt aufhebt.

Grundlage für die Zeitumstellung ist seit 1996 eine EU-weite Regelung. Danach beginnt die Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) in allen Mitgliedstaaten jeweils am letzten Sonntag im März - und endet am letzten Sonntag im Oktober. Das ist in diesem Jahr der 30. Oktober.

Geschichte der Sommerzeit

wit/AFP