Zerhackte Goldfische: Dänisches Museum muss zahlen - DER SPIEGEL
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Zerhackte Goldfische Dänisches Museum muss zahlen

Weil bei einer Ausstellung Goldfische ums Leben kamen, hat sich ein dänisches Museum Ärger mit Tierschützern eingehandelt. Nun ist ein Bußgeld fällig.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Kopenhagen - Weil es das Zerhacken der Tiere in einer Küchenmaschine zuließ, muss das Trapholt-Kunstmuseum im dänischen Kolding zahlen - allerdings nur umgerechnet 500 Mark. Die Polizeichefin von Kolding, Signe Mikkelsen, begründete die Strafe am Freitag damit, dass die Museumsleitung unmittelbar nach der Ausstellungseröffnung im Februar einer behördliche Aufforderung zur Entfernung der umstrittenen Goldfisch-Installation nicht gefolgt sei.

Tierschützer hatten Anfang des Jahres dagegen geklagt, dass die Fische in Behältern von Küchenmaschinen schwammen, die von Besuchern angestellt werden konnten. Zeitungsberichten zufolge seien auch einige Goldfische auf diese Weise zerhackt worden. Die Museumsleitung erklärte dazu, dass junge Leute erst nach ausdrücklicher Aufforderung von Journalisten eine der Küchenmaschinen angestellt hätten. Ansonsten sei die Installation von Besuchern bestaunt, aber nicht in Gang gesetzt worden.