Zillertal Dem Bär auf der Spur
Wien - Der zottelige Streuner hat auf eine Alm bei Fügen zwei Bienenstöcke aufgebrochen. Das berichtete der WWF. Zuvor hatte ein Wanderer die Fußspuren des etwa zwei Meter großen Tieres in der Gegend in etwa 1800 Metern Höhe fotografiert - die waren allerdings sehr verregnet. Der WWF will jetzt eine Bärenfalle in das betreffende Gebiet bringen und versuchen, das Tier einzufangen.
Der Bär hatte in der vergangenen Woche in Bayern insgesamt elf Schafe gerissen und war in einen Hühnerstall eingedrungen. Daraufhin wurde er in Bayern und Teilen Tirols zum Abschuss freigegeben, weil eine Gefährdung des Menschen nicht mehr auszuschließen war.
Die Region Zillertal, in der sich das Tier zurzeit aufhält, sei allerdings sicher, hieß es beim WWF. Hier gebe es keine Abschussgenehmigung für den Bären. Es sei gut, dass sich das Tier wieder in Richtung Süden bewege, von wo es wohl ursprünglich hergekommen ist.
Die genaue Herkunft des Braunbären ist noch immer nicht geklärt. Experten gehen bisher davon aus, dass er aus einem italienischen Braunbären-Projekt im Trentino stammt.
ler/ddp/dpa