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DER SPIEGEL 24/1956
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»Die Stadtverwaltung lehnt es grundsatzlich ab, die Bedeutung und den Wert einer Familie nach der Zahl ihrer Kinder zu beurteilen. Eine Familie mit wenigen wohlerzogenen, begabten und charakterlich einwandfreien Kindern ist mehr wert als eine solche mit vielen Kindern, auf die diese Voraussetzungen nicht zutreffen. Die Beurteilung der menschlichen Familie nach den quantitativen Gesichtspunkten der Kaninchenzucht ist ein Restbestand nationalsozialistischen Denkens, mit dem gründlich aufgeräumt werden sollte.« (Dr. Dieter Roser, Oberbürgermeister von Eßlingen am Neckar und Vater dreier Kinder, in einem Brief an Wilhelm Bolle vom »Bund der Kinderreichen Deutschlands«.)