Zoff bei den "Superstars" Lopes will Schadenersatz
Hamburg - Der 26-Jährige war vor zwei Wochen überraschend aus der Show gewählt worden. Nun sollte er bei Gottschalk vorsingen, doch zwei Tage lang versuchten die Macher der Sendung Lopes aufzutreiben. Vergeblich. "Daniel ist spurlos verschwunden. Wir haben zwei Tage vergeblich versucht, ihn zu finden", sagt Pop-Produzent Dieter Bohlen. Laut "Bild am Sonntag" ist Bohlen "in großer Sorge um den sensiblen Sänger". Man sei ratlos, keiner wisse, was mit Lopes passiert sei, so der Autor von "Nichts als die Wahrheit". Nicht einmal die Eltern von Lopes wüssten, wo der Sohnemann steckt.
Dafür weiß es dessen Manager Gerd Graf Bernadotte. Lopes sei nach Amerika gereist, um dort abzutauchen. "Daniel will mit 'Deutschland sucht den Superstar' nichts mehr zu tun haben", sagt der Manager. Sein Schützling fühle sich hintergangen, bei dessen Rausschmiss sei es nicht mit rechten Dingen zugegangen: "Wir zweifeln das Ergebnis der Telefonabstimmung an."
Der Manager geht laut "BamS" davon aus, dass bei der populären RTL-Show geschummelt wurde. Die Produktionsfirma sei von Rechtsanwälten Lopes' aufgefordert worden, die Protokolle der Telefonabstimmung offen zu legen. "Wir werden die Produktionsfirma und den Sender auf Schadenersatz in Millionenhöhe verklagen", kündigte Bernadotte an.
RTL schießt bereits zurück. Nicht nur dass Sprecherin Ingrid Haas vermutet, Lopes sei ein schlechter Verlierer, auch der Sender hält sich rechtliche Schritte vor: "Wegen Rufschädigung", so Haas.