Zoo in Pittsburgh Wildhunde zerfleischen Zweijährigen
Zoo in Pittsburgh: Wildhunde zerfleischen Zweijährigen
Foto: John Heller / APPittsburgh - Wildhunde haben einen zweijährigen Junge in einem US-Zoo getötet. Der Junge war in Pittsburgh (US-Bundesstaat Pennsylvania) in ein Gehege mit Afrikanischen Wildhunden gefallen. Die 34-jährige Mutter hatte laut Polizei den kleinen Jungen auf ein Geländer am Gehege gestellt. "Unmittelbar danach verlor er das Gleichgewicht, fiel von dem Geländer in die eigentliche Grube und wurde sofort von elf Hunden angegriffen", sagte ein Polizeisprecher.
Zooangestellte versuchten, die Tiere mit Pfeilen von dem Kind wegzutreiben. Die Tierpfleger schafften es, zehn Tiere unter Kontrolle zu bringen. Die Polizei erschoss den elften Hund. Dieser habe sich gegenüber dem Kind und den Erwachsenen besonders aggressiv verhalten.
Der Vorfall ereignete sich bereits am Sonntag. Der Tierpark wurde nach dem Tod des Jungen geschlossen und war auch am Montag für Besucher nicht zugänglich. Zoodirektorin Barbara Baker sagte, der Tierpark habe alle Sicherheitsvorschriften eingehalten, was von der Zertifizierungsbehörde für Tierparks bestätigt wurde. Der Vorfall zeige leider, so Baker, dass Vorkehrungen niemals völlig sicher seien. Seit der Eröffnung des Zoos im Jahr 1898 sei noch kein Besucher tödlich verletzt worden.