Zoo Magdeburg: Känguru-Baby im Beutel - DER SPIEGEL
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Känguru-Baby im Magdeburger Zoo Blick aus dem Beutel

Bislang versteckte sich der Nachwuchs im Beutel der Mutter, nun hat sich ein Känguru-Baby im Magdeburger Zoo erstmals richtig gezeigt. Das Jungtier unternimmt bereits kurze Ausflüge im Gehege.
Kängurus im Magdeburger Zoo mit Nachwuchs im Beutel
Kängurus im Magdeburger Zoo mit Nachwuchs im Beutel

Kängurus im Magdeburger Zoo mit Nachwuchs im Beutel

Foto: DPA/Zoo Magdeburg
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Ein kleines Känguru hat im Magdeburger Zoo den Kopf aus dem Beutel seiner Mutter gestreckt - und sich zum ersten Mal richtig gezeigt. Der Nachwuchs sei bereits mehrere Wochen alt, sagte Zoosprecherin Regina Jembere. Wann genau das Tier geboren worden sei, lasse sich aber nicht sagen.

Känguru-Nachwuchs kommt schon nach etwa 30 Tagen Tragezeit auf die Welt - etwa bohnengroß, nackt, blind und weniger als ein Gramm schwer. Unbemerkt von den Tierpflegern schlüpft das Neugeborene in den Beutel der Mutter, saugt sich an einer Zitze fest und verbringt dort die nächsten Monate.

Inzwischen sei der Körper des kleinen Kängurus vollständig behaart, sagte die Sprecherin. Für kurze Ausflüge im Gehege verlasse es bereits den Beutel, kehre aber stets wieder zurück. "Dieses Rumhüpfen macht es so niedlich."

Der Nachwuchs gehört zur Gattung der Flinken Kängurus, die sich vor allem durch ihr sandfarbenes Fell auszeichnet. Die Tiere stammen aus dem nördlichen Australien und Neuguinea. Vier Flinke Kängurus leben derzeit in Magdeburg. Nach Angaben des Zoos gibt es weitere Exemplare in europäischen Tierparks sonst nur in München und Berlin.

wit/dpa

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