Zugspitze: Nebel verschluckt Drahtseilkünstler - DER SPIEGEL
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Freddy Nock: Drahtseilakt auf Zugspitzbahn

Foto: A9999 Bayerische Zugspitzbahn/ dpa

Zugspitze Nebel verschluckt Drahtseilkünstler

Ohne Sicherung hat sich der Schweizer Drahtseilartist Freddy Nock auf das 995 Meter lange Seil der Bergbahn zur Zugspitze gewagt. Doch der Aufstieg scheiterte an dichtem Nebel und niedrigen Temperaturen.
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Garmisch-Patenkirchen - Der Weltrekordversuch des Artisten Freddy Nock, der die Zugspitze auf dem Stahlseil der Gondelbahn erklimmen will, ist im ersten Anlauf gescheitert. Der 44-Jährige brach den Versuch am Samstagnachmittag wegen schlechter Witterungsverhältnisse ab.

Bis dahin war er 225 Meter weit auf dem 995 Meter langen Drahtseil auf Deutschlands höchsten Berg balanciert. Doch weil die Sicht zu schlecht und das Seil durch dichten Nebel zu rutschig war, ließ sich Nock in die Kabine der Gletscherbahn holen und auf den Berg fahren. Am Sonntag will er einen weiteren Anlauf unternehmen.

Für seinen Weltrekordversuch muss der Hochseilartist insgesamt 348 Höhenmeter zurücklegen, bevor er die 2943 Meter hoch gelegene Bergstation der Gletscherbahn erreicht. Dabei befindet er sich zeitweise 130 Meter hoch über dem Boden, an ihrer steilsten Stelle hat die Strecke eine Neigung von 56 Prozent.

Mit der Aktion will Nock einen weiteren Eintrag in das Guinness-Buch der Rekorde erreichen. Verbunden ist der Drahtseilakt mit einer Spendensammlung für die Stiftung "Menschen für Menschen" von Karlheinz Böhm. Nock hatte bereits in der Vergangenheit mehrere Weltrekorde auf Seilen von Bergbahnen aufgestellt.

Nock entstammt einer Artistenfamilie und hat Angaben auf seiner Homepage zufolge bereits mehrere Weltrekorde im Balancieren auf Bergbahnseilen aufgestellt.

ore/ddp/AP