Zwei Tote nach THW-Bootsunglück auf der Elbe - DER SPIEGEL
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Magdeburg Zwei THW-Mitarbeiterinnen sterben nach Bootsunglück

Ein Bootsunglück auf der Elbe hat zwei junge Frauen das Leben gekostet. Die Mitarbeiterinnen des Technischen Hilfswerks erlagen im Krankenhaus ihren Verletzungen. Die Kripo ermittelt, wie es zu dem Unglück kommen konnte.
Unglücksort in Magdeburg: Boot kenterte bei einer Ausbildungsfahrt
Unglücksort in Magdeburg: Boot kenterte bei einer Ausbildungsfahrt

Unglücksort in Magdeburg: Boot kenterte bei einer Ausbildungsfahrt

Foto: Matthias Strauß/ dpa
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Magdeburg - Nach dem Boots-Unglück auf der Elbe in Magdeburg sind zwei junge THW-Mitarbeiterinnen gestorben. Die 23 und 24 Jahre alten Frauen erlagen in der Nacht zum Sonntag ihren Verletzungen, wie die Polizei mitteilte. Zwei ebenfalls verunglückte 31 und 42 Jahre alte Kollegen lagen am Sonntag noch im Krankenhaus. Alle vier befanden sich an Bord eines THW-Bootes, das am Samstagnachmittag bei einer Ausbildungsfahrt kenterte.

Nach Polizeiangaben waren zwei THW-Boote gemeinsam auf der Elbe unterwegs - das verunglückte fuhr hinter dem anderen. "Plötzlich war es verschwunden", sagte Polizeisprecher Andreas von Koß. Die andere Besatzung habe sofort umgedreht, das umgekippte blaue Boot in der Elbmitte entdeckt und einen Verunglückten an Bord gezogen. Ein zweiter THW-Helfer aus dem gekenterten Boot habe sich aus dem acht Grad kalten Wasser selbst an Land retten können. Von den jungen Frauen habe zunächst jede Spur gefehlt.

Von einer Gaststätte aus wurde dann ein Notruf abgesetzt. "Rettungskräfte waren schnell vor Ort, weil sich in unmittelbarer Nähe das Wasserschutzpolizei-Revier befindet", sagte von Koß. Es sei aber einige Zeit vergangen, bis die beiden Frauen unter dem verunglückten Boot entdeckt wurden.

Unterdessen wurde ein Ermittlungsverfahren zur Suche nach der Todesursache eingeleitet. Wie es zu dem Unglück kam, war zunächst vollkommen unklar. "Die beiden geretteten Männer konnten bisher nicht vernommen werden. Sie stehen unter Schock", sagte von Koß.

cte/dpa

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