Zyklon "Larry": Schäden am Great Barrier Reef befürchtet - DER SPIEGEL
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Zyklon "Larry" Schäden am Great Barrier Reef befürchtet

Alarm für Australiens Naturschätze: Nachdem Zyklon "Larry" mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 300 Stundenkilometern über den Nordosten des Kontinents hinweggerast ist, fürchten Experten um das berühmte Taucherparadies Great Barrier Reef.
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Sydney - Das vor der Ostküste Australiens liegende Riff ist durch den Wirbelsturm "Larry" vermutlich nachhaltig beschädigt worden, erklärten Meeresbiologen. Wahrscheinlich seien an den Korallen unter Wasser Schäden entstanden, von denen sich das Riff erst in 20 Jahren erholen werde.

Man rechne mit Schäden auf einer Länge von etwa 50 Kilometern, sagte David Wachenfeld, wissenschaftlicher Direktor der Great Barrier Reef Marine Park Authority. Insgesamt erstreckt sich das Korallenriff über eine Länge von rund 2300 Kilometern. Aufgrund eines anhaltenden Sturms in dem Gebiet im Südpazifik konnten die Experten den Zustand des Riffs zunächst noch nicht genauer untersuchen.

"Larry" war am frühen Morgen mit Geschwindigkeiten bis 300 Stundenkilometern über die australische Nordostküste hinweggetobt. Zahlreiche Häuser wurden beschädigt und mindestens zwölf Menschen verletzt. Im vergangenen Jahr hatte der Zyklon "Ingrid" das Great Barrier Reef auf einer Länge von 160 Kilometern schwer in Mitleidenschaft gezogen. Das Riff vor der Ostküste des Staates Queensland zählt zu den sieben Weltwundern der Natur und wurde 1981 von der Unesco zum Weltnaturerbe erklärt. Jedes Jahr besuchen fast zwei Millionen Touristen das Riff.

Mike Corder, AP