1. Januar 2001 Skispringer - DER SPIEGEL
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Hausmitteilung 1. Januar 2001 Skispringer

• aus DER SPIEGEL 1/2001
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Für viele ist das jährlich im Fernsehen übertragene Skispringen der Vierschanzentournee ein Ritual am Neujahrstag: zuzuschauen, wie sich in Garmisch-Partenkirchen wagemutige Sportler in eine steil abfallende Spur werfen, um dann möglichst weit zu fliegen. SPIEGEL-Redakteur Gerhard Pfeil, 33, hat den Schanzen-Nachwuchs im Oberstdorfer Sportinternat besucht, wo sich die Athleten einem strengen Regime unterwerfen. Disziplinverstöße gibt es nur selten, streng verhindert die Schulleitung auch Dopingversuche ganz eigener Art: dass junge Springer hungern bis zur Magersucht. Denn wer weniger wiegt, fliegt weiter. Alle Internatler müssen deshalb regelmäßig auf die Fettwaage, ein Gerät, das mit leichtem Stromimpuls die Leitfähigkeit des Gewebes misst. Aus diesem Wert und der Körpergröße errechnet sich der Körperfett-Anteil. »Leistungssportler haben zwischen 8 und 12 Prozent », so Pfeil, »Büromenschen etwa 19.« Hobby-Sportler Pfeil kam auf nur 13,9 Prozent (Seite 136).

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