13. August 2001 Israel - DER SPIEGEL
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Hausmitteilung 13. August 2001 Israel

• aus DER SPIEGEL 33/2001
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Seit sechs Monaten ist Dalia Rabin-Pelossof, Tochter des früheren israelischen Ministerpräsidenten Jizchak Rabin, stellvertretende Verteidigungsministerin. Ein großes Foto ihres Vaters erinnert sie im Büro täglich an das Vermächtnis des Friedensnobelpreisträgers, dem die Sicherheit Israels, aber auch der Ausgleich mit den Palästinensern wichtigste Anliegen waren. »Seine Tochter gehört heute zu jenen, die die Ursache der Gewalt allein bei den Palästinensern sehen«, sagt SPIEGEL-Korrespondentin Annette Großbongardt, 39. Vergangenen Donnerstag sprach sie mit ihr gerade über die Taktik der Armee im Kampf gegen Selbstmordattentäter, als das Telefon schrillte. »Wo? Wie viele Tote, Verletzte?«, fragte Rabin-Pelossof mit tonloser Stimme. Ein Mitarbeiter hatte sie gerade über den Bombenanschlag in einer Jerusalemer Pizzeria informiert, bei dem mindestens 15 Menschen starben. Das Attentat bekräftigt die Politikerin in ihrer harten Haltung gegenüber den Palästinensern: »Wenn wir jetzt verhandeln, beugen wir uns der Gewalt«, sagt sie im SPIEGEL-Interview (Seite 120).

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