14. Januar 2008 US-Wahlkampf - DER SPIEGEL
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Hausmitteilung 14. Januar 2008 US-Wahlkampf

• aus DER SPIEGEL 3/2008
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Es waren kleine Bühnen in der Provinz, die internationale Beachtung fanden, als die Präsidentschaftsbewerber der Demokraten dort um Wähler warben: Hillary Clinton, 60, möglicherweise die erste Frau im Präsidentenamt, und ihr Rivale Barack Obama, 46, der vielleicht erste Schwarze im Weißen Haus. SPIEGEL-Leute beobachteten das Duell aus der Nähe: Klaus Brinkbäumer, 40, SPIEGEL-Korrespondent in New York, reiste mit dem Tross von Clinton übers Land, Marc Hujer, 39, folgte Obama im Bundesstaat Iowa. Dem Duell zwischen der weltgewandten früheren First Lady und dem charismatischen Sohn eines Kenianers und einer Amerikanerin zollten sie Respekt. »Es ist erstaunlich, was die Kandidaten aushalten müssen«, sagt Brinkbäumer, »wer nicht narzisstisch veranlagt ist, wird sich den ständigen Kränkungen im Scheinwerferlicht kaum aussetzen können.« Hujer hält es für gut möglich, dass Obama sich letztlich gegen Clinton durchsetzt: »Dass sie lange Zeit als sichere Siegerin schien, kann ihm nützen. Amerika liebt seine Außenseiter« (Seite 96).

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