Hausmitteilung 30. Dezember 2002 Aktien
Für Aktienbesitzer war das Jahr 1998 eine schöne Zeit - die Papiere kletterten beständig, und das Beste sollte erst noch kommen. Ein Mini-Crash im Sommer strapazierte indes die Nerven der Kleinanleger: »Wir lagen im Börsenkeller und bluteten«, berichtete damals SPIEGEL-Reporter Matthias Matussek über seine Erfahrungen mit Wertpapieren, nachdem Dax, Dow und Co. in den Keller gerauscht waren (SPIEGEL 37/1998). Im Vergleich zu heute rangierte der allerdings noch auf höherem Niveau. Matussek, 48, ist seinen Aktien bis heute treu geblieben, was nicht immer leicht war, wie er nach zwei ausgewachsenen Crash-Jahren gesteht: »Ohne eine gehörige Portion Fatalismus geht es nicht.« Und wie es sich für einen bekennenden Kleinanleger gehört, glüht auch in Matussek stets ein Funken Optimismus: »Uns bleibt schließlich nichts anderes übrig« (Seite 72).