Hausmitteilung 7. Januar 2002 Titel
Auch wenn es in der Titelgeschichte um das Ende der Welt geht, muss sich niemand Sorge um sein Leben (oder seine Ersparnisse) machen: Frühestens in einigen Quintillionen (1 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000) Jahren werden - nach Lage der Dinge - im Kosmos die Lichter ausgehen. »Noch nicht einmal die Himmelsforscher selber, die den Untergang des Universums vorausberechnen, können sich solche Zeiträume wirklich vorstellen«, sagt SPIEGEL-Wissenschaftsressortleiter Olaf Stampf, 35, der die neuesten kosmologischen Erkenntnisse für den Titel zusammengetragen hat. Zudem erscheinen selbst hartgesottenen Astrophysikern die eigenen Szenarien über das Erlöschen der Sterne und den Zerfall sämtlicher Materie inzwischen allzu düster und trostlos. Stampf: »In ihren Formeln haben die Forscher deshalb schon einen trickreichen Ausweg gefunden, damit das Universum seinen eigenen Untergang überleben kann« (Seite 148).