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ADELSBRIEF
Ihre Wendung: »Kontakte zur deutschen Besatzungsmacht«, mit der Sie die Meldung über den Tod der 1945 gewaltsam aus Dänemark entfernten Prinzessin Helene aus dem Hause Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg verbrämen, erscheint schmeichelhaft untertrieben. Jedenfalls für mich, der ich 1940 bei einer deutschen Truppenparade in Kopenhagen die damalige Gattin unseres Prinzen Harald zusammen mit dem ihr zugeteilten Begleitoffizier, seiner Fürstlichen Gnaden Prinz von Schoenaich-Carolath, besichtigen und photographieren durfte. Euer Adelsforscher Gregor von Rezzori hätte am diplomatischen Gespür dieses Hochadel-Prototyps Helene gewiß seine Freude gehabt.
Kopenhagen TORSTEN HEGEMANN