Aleppo - DER SPIEGEL
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Hausmitteilung Aleppo / Tokio Hotel / SPIEGEL-Gespräche

• aus DER SPIEGEL 39/2014
Reuter in Aleppo
Reuter in Aleppo

Reuter in Aleppo

Foto: Jawad Qurabi / Der Spiegel
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

SPIEGEL-Reporter Christoph Reuter gehört zu den letzten westlichen Journalisten, die noch direkt aus Syrien berichten. Das größte Risiko sind dabei nicht die Bomben, sondern gezielte Entführungen durch die Terroristen des »Islamischen Staates« oder durch andere Kriminelle, die auf Lösegeld hoffen. »Diese Gefahr«, sagt Reuter, »macht jede Reise ins Kampfgebiet zu einer Expedition, die man über Wochen planen muss: Welche Gruppen operieren wo? Wer wird eingeweiht, wer unbedingt gemieden? Was ist schiefgelaufen, wenn Kollegen entführt werden konnten?« Der Reporter muss, bevor er aufbricht, abwägen zwischen zwei Varianten des Schutzes: absolute Unauffälligkeit, kleines Team, stete Ortswechsel - oder, wie bei Fernsehjournalisten üblich: schwer bewaffnete Eskorte, mehrere Fahrzeuge, darunter ein Pick-up mit Flugabwehrgeschütz. Für seine Reportage aus der verwüsteten einstigen Millionenstadt Aleppo entschied sich Reuter für Ersteres: »Selbst die Kriminellen haben Aleppo verlassen. Sie leben zu gern.« zum Artikel 

Die Band Tokio Hotel war das deutsche Pop-Phänomen der Nullerjahre. Ihr Aufstieg zu globalem Ruhm war ebenso schwer zu erklären wie ihr plötzliches Verschwinden. Fünf Jahre lang gab es keine neue Musik mehr vom Quartett um die Zwillinge Bill und Tom Kaulitz, die sich ins kalifornische Exil verabschiedet hatten. Jetzt erscheint mit »Kings of Suburbia« ein neues Studioalbum. SPIEGEL-Mitarbeiterin Sonja Hartwig beobachtete die Band in Los Angeles bei Dreharbeiten für ein Musikvideo und erlebte ein paar junge Männer, »die ziemlich nervös darauf warten, ob ihr Comeback gelingt«. zum Artikel 

In SPIEGEL-Gesprächen, egal mit wem, hat traditionellerweise der SPIEGEL das letzte, freundliche Wort: »Wir danken Ihnen für dieses Gespräch.« Die Abschlussformel erschien erstmals vor mehr als 50 Jahren, in Heft 8/1957, am Ende einer Unterhaltung mit dem damaligen Bundeswirtschaftsminister Ludwig Erhard. Seither sind mehrere Tausend dieser Konversationen dazugekommen, sie haben das SPIEGEL-Gespräch, so darf man wohl sagen, zu einem Teil des deutschen Gesellschaftsgesprächs gemacht. In dieser Ausgabe kommen gleich sechs hinzu. Moskau-Korrespondent Matthias Schepp gelang es, den russischen Ex-Oligarchen Michail Chodorkowski für dessen erstes ausführliches Interview nach zehnjähriger Haft zu gewinnen. Wir sprechen außerdem mit dem Entdecker des Ebola-Virus Peter Piot, dem Schauspieler Ulrich Tukur, dem Komödianten Oliver Polak, dem Golfsportler Martin Kaymer. Und mit dem derzeit vielleicht mächtigsten Deutschen: Bundesbank-Präsident Jens Weidmann.

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