André Gide
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DER SPIEGEL 50/1949
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André Gide arbeitet an einem Roman, über dessen Inhalt er sich selbst nächsten Freunden gegenüber ausschweigt. Der Dichter und Nobelpreisträger mißtraute schon immer seinem Ruhm. Er argwöhnt, daß die Verleger seine Bücher nur wegen der Zugkraft seines Namens drucken. Gide will das neu entstandene Buch unter einem Pseudonym an fremde Verleger schicken. Erst wenn das Buch seines Inhalts wegen angenommen wird und sich durchsetzt, will Gide sein Inkognito lüften.