Anziehungspunkt Holocaust-Mahnmal - DER SPIEGEL
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DENKMÄLER Anziehungspunkt Holocaust-Mahnmal

• aus SPIEGEL Chronik 54/2006
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Die deutsche Politik hatte schier endlos - 17 quälende Jahre lang - über das Projekt debattiert und gestritten, bis im Mai 2005 endlich das Mahnmal für die ermordeten Juden Europas eröffnet wurde - eine Gedenkstätte aus 2711 grauen Beton-Stelen, die der amerikanische Architekt Peter Eisenman entworfen hatte. Seither hat das Berliner Holocaust-Mahnmal etwa 3,5 Millionen Besucher in seinen Bann gezogen. Mehr als 500 000 von ihnen stiegen hinab in den unterirdischen »Ort der Information«, in dem die NS-Gräuel dokumentiert werden. Manchen Besuchern »stockt der Atem«, manche »rührt der Ort zu Tränen«, manche erschrecken vor der »unheimlichen Atmosphäre«. Nach einem Jahr jedenfalls, so bilanziert eine Kulturpolitikerin der Grünen: »Das Mahnmal gehört zum Berliner Alltag.«

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