Flutkatastrophe in Nordkorea: Pjöngjang nimmt Hilfe aus Südkorea an - DER SPIEGEL
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Flutkatastrophe in Nordkorea Pjöngjang nimmt Hilfe aus Südkorea an

Über 200 Menschen kamen in Nordkorea durch Überschwemmungen und einen Tropensturm ums Leben. In der Not hat das Regime von Präsident Kim Jong Un in Pjöngjang jetzt sogar ein Hilfsangebot Südkoreas angenommen.
Überschwemmungen in Nordkorea (Archivaufnahme): 200 Tote, 200.000 Obdachlose
Überschwemmungen in Nordkorea (Archivaufnahme): 200 Tote, 200.000 Obdachlose

Überschwemmungen in Nordkorea (Archivaufnahme): 200 Tote, 200.000 Obdachlose

Foto: Kcna/ dpa
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Seoul - Der Rote-Kreuz-Verband von Nordkorea hat überraschend ein Hilfsangebot Südkoreas zur Bewältigung von Flut- und Sturmschäden angenommen. Der südkoreanische Verband habe eine Antwort aus Pjöngjang bekommen, teilte das Vereinigungsministerium in Seoul am Montag mit. Nordkorea habe um "Details zur Art und Menge der Hilfsgüter" gebeten, die Südkorea liefern wolle. Es wären die ersten offiziellen Hilfssendungen aus Südkorea an Nordkorea, seit Kim Jong Un in dem kommunistischen Staat im Dezember die Macht übernahm.

Über 200 Menschen waren nach Berichten der nordkoreanischen Staatsmedien in diesem Sommer durch Überschwemmungen und einen schweren Tropensturm getötet worden. Über 200.000 Menschen wurden zudem obdachlos. Zehntausende Hektar Ackerland wurden überschwemmt oder weggespült.

Anfang August hatte die Uno bereits erste Mais-Lieferungen nach Nordkorea geschickt. Das Land ist nach mehreren Naturkatastrophen und durch Misswirtschaft seit Jahren auf Hilfe aus dem Ausland angewiesen.

als/dpa