Afghanistan: Sechs Tote bei Angriffen - DER SPIEGEL
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Afghanistan US-Soldaten und Kinder sterben bei Angriffen

Drei Zivilisten und drei Soldaten der internationalen Isaf-Truppen sind bei Attacken in Afghanistan getötet worden - zu den Opfern zählen auch Kinder. Die Regierung des Landes bekräftigte ihre Bereitschaft zu Verhandlungen mit den Taliban.
Isaf-Truppen in Afghanistan: Angriff im Osten des Landes
Isaf-Truppen in Afghanistan: Angriff im Osten des Landes

Isaf-Truppen in Afghanistan: Angriff im Osten des Landes

Foto: MUNIR UZ ZAMAN/ AFP
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Kabul - Bei Angriffen in Afghanistan sind drei US-amerikanische Soldaten der internationalen Schutztruppe Isaf und drei Zivilisten getötet worden. Der Angriff auf die Soldaten sei am Sonntag im Osten des Landes verübt worden, teilte die Isaf mit. Die Zivilisten, darunter zwei Kinder, seien in der südlichen Provinz Uruzgan bei der Explosion einer am Straßenrand gelegten Bombe getötet worden, teilte das Büro von Präsident Hamid Karzai mit. Karzai bezichtigte die Taliban der Tat.

Zuvor hatte das afghanische Außenministerium bekräftigt, zu Friedensgesprächen mit den Taliban bereit zu sein. Versuche, die Aufständischen zu Friedensverhandlungen zu bewegen, sind bislang ohne Erfolg geblieben.

Zwar eröffneten die Taliban im Juni ein Verbindungsbüro in Doha, um Gespräche mit den USA in die Wege zu leiten. Nach heftigen Protesten der afghanischen Regierung schlossen die Aufständischen das Büro in dem Golf-Emirat Katar aber zumindest vorübergehend wieder. Karzai fordert, dass die Taliban direkt mit seiner Regierung verhandeln müssen. Die Aufständischen lehnen das ab, weil sie den afghanischen Präsidenten für einen Handlanger der USA halten.

sha/dpa/rtr