Aleppo in Syrien: Truppen von Baschar al-Assad rücken weiter vor - DER SPIEGEL
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Aleppo Assad-Truppen nehmen weiteren Stadtteil ein

Bis vor Kurzem kontrollierten die Rebellen noch große Gebiete im Osten der Stadt. Die Regierungstruppen haben nach einer weiteren Offensive inzwischen 90 Prozent des Gebietes eingenommen.
Aleppo: Assad-Truppen nehmen weiteren Stadtteil ein
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Aleppo: Assad-Truppen nehmen weiteren Stadtteil ein

Foto: GEORGE OURFALIAN/ AFP
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Tausende sollen vor den syrischen Regierungstruppen aus den Rebellenvierteln geflohen sein: Bei ihrer Offensive in Aleppo haben die Truppen von Syriens Diktator Assad das Stadtviertel Scheich Said am südöstlichen Stadtrand am frühen Montagmorgen erobert, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in Großbritannien mit. Es soll sich dabei um die schwersten Kämpfe seit Tagen gehandelt haben. "Das Bombardement dauerte die gesamte Nacht an", sagte ein Reuters-Journalist.

Damit kontrollierten die Regierungstruppen nun 90 Prozent der früheren Rebellengebiete im Ostteil der Stadt. Die Nachrichtenagentur Reuters meldete zudem, dass 728 syrische Rebellen in den vergangenen 24 Stunden ihre Waffen niedergelegt haben sollen. Die Agentur berief sich dabei auf das russische Verteidigungsministerium.

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Aleppo: Die umkämpfte Stadt

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Aleppo war bis vor Kurzem in einen von der Regierung kontrollierten Westen und einen von Aufständischen gehaltenen Osten geteilt. Mitte November startete die Armee eine Großoffensive, um Aleppo vollständig zurückzuerobern.

In dem Stadtteil Scheich Said hatten sich Regierungstruppen und Rebellen nach Angaben der Beobachtungsstelle seit Sonntagnachmittag heftige Gefechte geliefert. Bereits in der Nacht zum Sonntag waren demnach mehr als 10.000 Menschen aus den Rebellenvierteln im Südosten Aleppos geflohen.

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Die Beobachtungsstelle, die den bewaffneten Rebellen nahesteht, beruft sich auf zahlreiche Informanten in Syrien. Von unabhängiger Seite sind ihre Angaben nur schwer zu überprüfen, ihre Angaben haben sich aber meist als richtig erwiesen.

mho/dpa/Reuters

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