Angriff: Rakete traf Kuweit-Stadt - DER SPIEGEL
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Angriff Rakete traf Kuweit-Stadt

Erstmals seit Beginn des Irak-Krieges vor neun Tagen ist in Kuweit-Stadt eine Rakete eingeschlagen. Sie ging in der Nacht zum Samstag im Meer nahe einer Standpromenade nieder und verursachte größeren Sachschaden.
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Kuweit-Stadt - Die Rakete in Kuweit-Stadt schlug nach Behördenangaben kurz vor 2 Uhr Ortszeit in der Nähe eines bekannten Einkaufszentrums an der Strandpromenade ein. Dabei wurden zwei Menschen leicht verletzt. In der Nachbarschaft liegt auch das Parlamentsgebäude. Live-Bilder zeigten kurz nach der Detonation eine riesige Rauchwolke, die vom Stadtzentrum in den Nachthimmel aufstieg.

Das Geschoss wurde nach kuweitischen Angaben von irakischen Streitkräften abgefeuert. Es habe sich um eine "Silkworm"-Rakete gehandelt, sagte ein kuweitischer Offizier. Dieser Typ wird in China hergestellt und verfügt über eine Reichweite von 95 Kilometern. In der 190.000 Einwohner zählenden Stadt war vor der Detonation kein Luftalarm zu hören gewesen. Es lägen auch keine Anzeichen für einen Angriff mit chemischen oder biologischen Waffen vor, teilten die Behörden mit.

Nach CNN-Informationen soll die Rakete aus nordöstlicher Richtung gekommen sein. Kurz nach dem Einschlag waren in der Stadt Rettungsteams und Polizei zu dem Unglücksort im Stadtbezirk Suk Schark geeilt. Dort befindet sich eins der größten Einkaufszentren des Emirats, in dem Schaufensterscheiben und Deckenteile zu Bruch gingen.

Seit Beginn des Krieges feuerte der Irak nach CNN-Angaben zwölf Raketen auf Kuweit ab. Die meisten wurden von Patriot-Raketen abgefangen. Die restlichen landeten fern ab möglicher Ziele und richteten keinen Schaden an.

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