Anti-Bush-Protest New Yorker Polizei nimmt 250 Radfahrer fest
New York - Die Radler hätten am Freitagabend Parolen gegen US-Präsident George W. Bush gerufen und den Verkehr gefährdet, sagte Polizeisprecher Paul Browne. Die Teilnehmer sprachen dagegen von einer friedlichen Veranstaltung. Der Polizeieinsatz sei unnötig gewesen und habe lediglich der Demonstration von Staatsgewalt gedient, hieß es.
An der monatlich stattfindenden Tour durch New York nehmen üblicherweise mehrere Hundert Radfahrer teil. Diesmal schlossen sich nach Angaben der Veranstalter jedoch einige tausend an, um gegen den Republikaner-Parteitag zu demonstrieren.
Bereits im Lauf des Tages hatten hunderte Mütter und Väter in einer langen Schlange ihre Kinderwagen über die Brooklyn Bridge geschoben, um gegen Bush zu protestieren. `Bush nimmt unseren Kindern die Zukunft weg. Geld für Präventivkriege zwackt Geld von der Kinderbetreuung ab", kritisierte eine der Demonstrantinnen von der Organisation "Mütter gegen Bush".