Atomstreit: Iran bleibt hart - DER SPIEGEL
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Atomstreit Iran bleibt hart

Teheran und Moskau reden im Streit um das iranische Atomprogramm wieder miteinander. Die US-Regierung will den Streit dagegen lieber im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ausfechten. Die fünf ständigen Mitglieder des Uno-Gremiums beraten heute in New York.
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Teheran/Washington - Iran und Russland haben die Gespräche über einen Kompromissvorschlag zur Urananreicherung nach iranischen Angaben wieder aufgenommen. Bereits am Wochenende hatte Teheran weitere Verhandlungsbereitschaft über den russischen Vorschlag zu erkennen gegeben, Uran in Russland anzureichern. Bedingung sei aber, dass irans Recht auf Atomforschung im eigenen Land berücksichtigt werde, hieß es.

Die US-Regierung will dagegen den Streit im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ausfechten. Das sagte Außenamtssprecher Tom Casey zu den Berichten über weitere Gespräche zwischen Russland und Iran. Offenbar hatte Russland die US-Regierung nicht darüber informiert. Zusätzliche Konsultationen zwischen Russland und dem Iran wiedersprächen aber nicht den Bemühungen der USA, sich im Sicherheitsrat mit Iran zu beschäftigen, betonte Casey.

Die fünf ständigen Mitglieder des Sicherheitsrates USA, Russland, China, Großbritannien und Frankreich befassen sich heute in New York mit dem Atomprogramm der Islamischen Republik. Die internationale Atomenergiebehörde IAEO hatte den Streit am vergangenen Mittwoch an den Sicherheitsrat überwiesen.  

Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad bekräftigte derweil noch einmal seine Äußerungen von gestern, "keinen Jota" von dem umstrittenen Urananreicherung im eigenen Land abzuweichen. Ahmadinedschad bezeichnete die Atomforschung als legitimes Recht seines Landes.

doe/AP/AFP/reuters