Auswärtiges Amt: Mauscheleien in der Pekinger Botschaft - DER SPIEGEL
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Auswärtiges Amt Mauscheleien in der Pekinger Botschaft

Ärger in der Deutschen Botschaft Peking bei der Vergabe von Visa: Vier chinesische Angestellte der Konsulatsabteilung wurden fristlos entlassen, weil sie Antragsteller bevorzugt hatten und sich für ihren Sonderservice offenbar bestechen ließen.
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Peking - In einem anderen Fall wurde ein deutscher Konsulatsbeamter aus Peking abberufen, der gegen Vorschriften verstoßen haben soll. Hintergrund ist der stark gewachsene Andrang in der Visastelle. Chinesen, die nach Deutschland wollen, müssen dabei zuweilen zwei bis drei Monate warten, bevor sie ihren Visumsantrag abgeben können.

Im vorigen Jahr erhielten allein in Peking knapp 69.000 Chinesen ein deutsches Visum - ein Zuwachs von fast 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auf die chinesischen Ortskräfte an der Botschaft werde dabei, wie ein Diplomat sagt, "nicht selten Druck von außen" ausgeübt, bestimmte Personen bevorzugt abzufertigen.