Bagdad: 13 Tote bei Explosion einer Autobombe - DER SPIEGEL
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Bagdad 13 Tote bei Explosion einer Autobombe

Mit einem weiteren schweren Anschlag auf die irakische Polizei binnen weniger Tage haben Aufständische im Irak heute ihre Serie von Gewaltakten fortgesetzt. Ein Selbstmordattentäter riss bei dem Bombenanschlag im Zentrum Bagdads mindestens 13 Menschen mit in den Tod. Der US-Armee zufolge wurden 50 weitere verletzt.
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Bagdad/Kairo - Der mit Sprengstoff beladene Wagen kam nach Polizeiangaben aus der Haifa-Straße und fuhr in der Raschid-Straße auf einen Konvoi von sechs Polizeifahrzeugen zu. Als der Attentäter den Konvoi erreicht habe, habe er die Explosion ausgelöst.

Die Autobombe explodierte neben Polizeifahrzeugen, die ein Viertel abriegeln sollten, in der es immer wieder zu Kämpfen zwischen US-Truppen und Rebellen gekommen ist. Der Sprengsatz riss einen riesigen Krater in die Straße. Mehrere Polizeifahrzeuge brannten und eine dichte Rauchwolke stieg über dem Anschlagsort auf. Zuvor hatten US-Soldaten im Morgengrauen auf den mit Sprengstoff vollgepackten Wagen gefeuert und zwei Insassen getötet, als das Auto auf den Polizei-Kontrollposten nahe der Rebellengegend an der Haifa-Straße zuraste. Später waren eine Detonation sowie Gewehrfeuer in der Haifa Straße zu hören, in die US-Truppen einrückten. Bei einer Razzia an der Haifa-Straße wurden später nach Polizeiangaben 63 Militante festgenommen, darunter Syrer, Ägypter und ein Sudanese.

In der Haifa-Straße war am Dienstag eine Autobombe in der Nähe einer Polizeiwache explodiert. Dabei kamen 47 Menschen ums Leben.

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