Bagdad: Irakischer General ermordet - DER SPIEGEL
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Bagdad Irakischer General ermordet

Unbekannte haben in Bagdad einen hohen Militär der neuen irakischen Streitkräfte erschossen. Laut irakischen Polizeiangaben wurde der Generalmajor Midhish Kharagoli zusammen mit seinem Neffen getötet.
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Bagdad - Zuvor soll der General etwa zehn Uniformierten in seine Wohnung gelassen haben. Dort ermordeten die Männer den General, der zum Beraterstab der Übergangsregierung gehörte. Die Täter ließen ihre Uniformen im Haus ihres Opfers zurück und flüchteten in drei Autos.

Heute verübte ein Selbstmordattentäter mit einem Fahrzeug einen Anschlag auf irakische Sicherheitskräfte in Bagdad. Er tötete dabei drei Mitglieder der Nationalgarde. Der Anschlag richtete sich Polizeiangaben zufolge gegen einen Stützpunkt der im Aufbau befindlichen Armee des Landes im Stadtbezirk Athamija.

In einer Stadt westlich von Bagdad wurden Polizei und Klinikmitarbeitern zufolge mindestens acht Menschen getötet und 15 weitere bei Rebellenangriffen verletzt. Auch einer dieser Angriffe richtete sich gegen die Nationalgarde. Die Rebellen hätten das Feuer auf die Soldaten eröffnet und fünf Soldaten getötet.

Südlich der Hauptstadt entdeckten irakische Sicherheitskräfte ein umfangreiches Waffenarsenal. Laut US-Angaben wurden bei der Militäroperation, an der etwa 2000 Iraker unterstützt von US-Kampfhubschraubern teilnahmen, auch mehrere Verdächtige gefangen genommen.

Im Norden des Irak steckten mutmaßliche Aufständische eine Pipeline in Brand. Augenzeugen berichteten von riesigen Rauchwolken. Durch die Pipeline fließt Öl von den Feldern bei Kirkuk zur größten Raffinerie des Landes in Bedschi.

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