Bedrohung: Luftraum über US-Atommeiler gesperrt - DER SPIEGEL
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Bedrohung Luftraum über US-Atommeiler gesperrt

Neben den Milzbrandfällen scheinen sich in den USA neue mögliche Anschlagsszenarien abzuzeichnen. Die Behörden haben die Betreiber und Sicherheitskräfte des Atommeilers Harrisburg in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt.
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Harrisburg - Die lokalen Fernsehsender berichteten, in Three Mile Island sei "eine glaubhafte Drohung" eingegangen, die Luftverkehrsbeschränkungen innerhalb eines Radius von 30 Kilometern um den Flughafen ausgelöst habe. Die Drohung sei aber nur gegen Three Mile Island und nicht gegen andere Atomkraftwerke in den USA gerichtet worden, hieß es.

Kampfflugzeuge überwachten daraufhin den Luftraum, die Bundespolizei FBI und örtliche Polizei bewachten das Kraftwerk Three Mile Island. Es gebe keinen Zeitplan dafür, wann die Sicherheitsmaßnahmen wieder aufgehoben würden, erklärten Regierungsbeamte. Ein Sprecher des Atomkraftwerks bestätigte die erhöhten Sicherheitsvorkehrungen, wollte aber keine näheren Einzelheiten nennen. Der internationale Flughafen von Harrisburg wurde dagegen nach einer vierstündigen Schließung wieder geöffnet.

1979 hatte sich in der Anlage das bislang schwerste Reaktorunglück des Landes ereignet. Dabei kam es durch Freisetzung radioaktiver Strahlung zu einer Beinahe-Katastrophe.



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