Bild des Tages Letzter Gruß an eine Attentäterin
Palästinensische Jugendliche schwenken auf dem Dach des Leichenschauhauses vom Schiffa-Krankenhaus in Gaza Fahnen der Organisationen Hamas (grün) und Fatah (gelb). Zusammen mit Verwandten holten sie die Überreste der 22-jährigen Selbstmordattentäerin Rim Raischi ab. Bei dem Anschlag waren drei israelische Soldaten und ein Zivilist an der Militärkontrollstelle Erez ums Leben gekommen.
Raischi war die erste Palästinenserin aus dem Gaza-Streifen, die sich im Kampf gegen Israel als "lebende Bombe" in die Luft gesprengt hat. Sie ließ zwei kleine Kinder und eine Videobotschaft zurück. "Es war immer mein Wunsch, meinen Körper in tödliche Splitter gegen die Zionisten zu verwandeln", liest sie darin vor. Sie liebe ihre beiden Kinder sehr. Der Wunsch, Gott im Paradies zu treffen, sei aber übermächtig.