Bush-Gegner Proteste werden im Web vorbereitet
Washington - Hauptargument der Gegner von George W. Bush ist die vermeintlich fehlende demokratische Legitimation des neuen Präsidenten. So schreibt die Organisation Justice Action Movement (JAM) auf ihrer Webseite : "Bush war nicht die Wahl des Volkes." Für den Samstag wird daher von mehreren Bürgerbewegungen zu Kundgebungen in Washington und anderen Städten der USA, wie Los Angeles oder Tallahassee, aufgerufen.
Die Anti-Bush-Aktivisten haben sich dazu auf zahllosen Seiten im Netz organisiert. Dort finden sich dann etwa Hinweise, wie Anti-Bush-Transparente beschaffen sein müssen, damit sie von der Polizei zu den Kundgebungen in Washington zugelassen werden. Ebenfalls zu lesen ist die Ankündigung der Behörden, Särge und Kreuze als Zeichen des Protestes nicht bei den Demonstrationen zu tolerieren.
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Auch zu den Sicherheitsvorkehrungen bei der Feier zur Amtseinführung sind Informationen erhältlich, etwa Anzahl und Lage der Sicherheitskontrollen in Washington. Ortsunkundige Anti-Bush-Aktivisten können auf Wunsch auch Informationen zu Anreisewegen und den verschiedenen Arten von Sicherheitskräften in der Hauptstadt erhalten.
Für den Durchschnittsprotestierer werden aber auch äußerst elementare Fragen beantwortet, etwa die, wie man überhaupt in die Hauptstadt kommt. So bietet die Organisation "Voter March" auf ihren Seiten gleich die Möglichkeit, Bustickets für die Reise nach Washington online zu bestellen.
Christoph Seidler
- Proteste gegen die Bush-Ernennung (JAM)
- Voter March:Demonstration am 20.Januar
- Bush-Ernennung:Die geplante Route der Parade
- Die offiziellen Veranstaltungen zur Bush-Ernennung