Cameron schließt dritte Amtszeit aus - DER SPIEGEL
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Großbritannien Premier Cameron schließt dritte Amtszeit aus

Mangelndes Selbstbewusstsein kann man David Cameron nicht vorwerfen: Noch bevor der britische Premier zur zweiten Amtszeit gewählt ist, schließt er schon einmal eine dritte aus.
David Cameron (Archiv): Zehn Jahre wären genug
David Cameron (Archiv): Zehn Jahre wären genug

David Cameron (Archiv): Zehn Jahre wären genug

Foto: Stephanie Lecocq/ dpa
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London - Sechseinhalb Wochen vor der britischen Parlamentswahl denkt David Cameron schon weit voraus: Ein drittes Mal wolle er nicht antreten, falls er nach dem 7. Mai britischer Premierminister bleibe, sagte er in einem BBC-Interview. Zwei Amtszeiten seien "wunderbar", drei könnten aber zu viel sein.

Als mögliche Nachfolger an der Spitze der Konservativen nannte er in dem am Montag ausgestrahlten Interview Innenministerin Theresa May, Schatzkanzler George Osborne und Londons schillernden Bürgermeister Boris Johnson.

Dass der 48-jährige Cameron überhaupt eine zweite Amtszeit von fünf Jahren bekommt, ist aber nicht sicher. Umfragen sehen seine Tories und die Sozialdemokraten in der Wählergunst nahe beieinander.

Cameron regiert derzeit zusammen mit den Liberaldemokraten. Es ist die erste Regierungskoalition in Großbritannien seit dem Zweiten Weltkrieg. Camerons Vorgänger Tony Blair hatte eine dritte Amtszeit gewonnen, war dann aber vorzeitig zu Gunsten seines Schatzkanzlers Gordon Brown zurückgetreten.

loe/dpa/AP/Reuters