Chronik Politische Attentate im Libanon
14. Februar 2005: Der anti-syrische Spitzenpolitiker Hariri und 22 weitere Menschen werden bei einem Anschlag mitten in Beirut getötet. Das Attentat wurde mit einer Bombe verübt, die in einem Lastwagen versteckt war. Die Vereinten Nationen leiten internationale Ermittlungen ein, die den Verdacht einer syrischen Beteiligung an dem Anschlag erhärten.
2. Juni 2005: Der Journalist Samir Kassir wird durch eine Bombe getötet, die an seinem Auto angebracht war. Er zählte zu den Kritikern des syrischen Einflusses im Libanon.
21. Juni 2005: Der anti-syrische Politiker und ehemalige Chef der Kommunistischen Partei, George Hawi, stirbt ebenfalls durch eine Bombe, die an seinem Auto angebracht war.
12. Juli 2005: Bei einem Anschlag in einem christlichen Gebiet nördlich von Beirut wird der übergangsweise amtierende Verteidigungsminister Elias al-Murr verletzt, ein Mensch wird getötet.
25. September 2005: Anschlag auf die christliche Fernsehjournalistin May Chidiac. Sie wird bei der Explosion des an ihrem Auto befestigten Sprengsatzes verletzt. Auch sie gehörte zu den Kritikern Syriens.
12. Dezember 2005: Gebran Tueni, ein erklärter Syrien-Gegner im Parlament und Besitzer eines Tageszeitungskonzerns wird durch eine Autobombe in Beirut getötet. Eine unbekannte Gruppe - "Kämpfer für die Einheit und Freiheit der Levante" - bekennt sich zu der Tat.
21. November 2006: Industrieminister Pierre Gemayel erliegt den Verletzungen, die er bei einem Anschlag auf seine Wagenkolonne in einem christlichen Viertel bei Beirut erlitten hat.
asc/Reuters