Der neue Irak-Beauftragte: Eine Karriere im Zeichen der Uno - DER SPIEGEL
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Der neue Irak-Beauftragte Eine Karriere im Zeichen der Uno

Der Portugiese Armando de Oliveira Lopes da Silva, neuer Uno-Sonderbeauftragter für den Irak, blickt auf 18 Jahre Arbeit mit humanitären Hilfsorganisationen der Vereinten Nationen zurück.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Bagdad - Der 54-Jährige trat im Juli vergangenen Jahres sein Amt als Uno- Koordinator für humanitäre Hilfe im Irak in Bagdad an. Nach dem Autobombenanschlag auf das Uno-Hauptquartier in Bagdad, bei dem der Uno-Sonderbeauftragte für den Irak, Sergio Vieira de Mello, und 23 weitere Personen getötet wurden, nimmt da Silva jetzt auch das Amt des Uno-Beauftragten vorübergehend wahr.

Der Portugiese leitete als Uno-Koordinator bereits von 1996 bis 1998 die humanitäre Hilfe in Angola. Während der Afghanistan-Krise war da Silva in Afghanistan Sonderbeauftragter des Generaldirektors des Welternährungsprogrammes (WFP). Er war damit für die humanitäre Hilfe nach dem Sturz des Taliban-Regimes in Afghanistan verantwortlich. Vor seiner Versetzung nach Bagdad leitete da Silva die Transport- und Logistikabteilung des WFP in Rom.

In Bagdad war da Silva für die Umsetzung des Programmes Öl- für Nahrungsmittel zuständig, das am 21. November auslaufen wird. Sechs von zehn Irakern hängen vollständig von dieser Hilfe ab. Da Silva ist verheiratet und hat drei Kinder.

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