El Salvador: Nayib Bukele wird Präsident - DER SPIEGEL
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Staatschef mit 37 El Salvador wählt Nayib Bukele zum Präsidenten

Korruption beenden, Bandengewalt verhindern: Nayib Bukele, 37, ist neuer Präsident von El Salvador. Er regiert nun über ein Land mit einer der höchsten Mordraten der Welt.
Nayib Bukele
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Nayib Bukele

Foto: MARVIN RECINOS/ AFP
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Er ist der jüngste Präsident in der Geschichte des Landes und er hat eine große Aufgabe vor sich: Nayib Bukele ist zum Staatschef von El Salvador gewählt worden, wie die Wahlkommission auf Twitter mitteilte. Der 37-Jährige von der konservativen Großen Allianz der Nationalen Einheit (GANA) setzte sich demnach mit einer absoluten Mehrheit gegen seine Gegner durch.

"Heute haben wir in der ersten Runde gewonnen und Geschichte geschrieben", sagte Bukele. Bei der Wahl holte Bukele im ersten Durchgang knapp 54 Prozent der Stimmen und gewann damit gegen die Kandidaten der etablierten Parteien. Eine ursprünglich angesetzte Stichwahl dürfte damit nicht mehr nötig sein.

Der ehemalige Bürgermeister der Hauptstadt San Salvador galt in dem mittelamerikanischen Land lange Zeit als politischer Außenseiter. Im Parlament hat die GANA bisher nur elf der insgesamt 88 Sitze inne.

Im Wahlkampf hatte Bukele vor allem für seinen Einsatz gegen die Korruption geworben. Außerdem trat er mit dem Versprechen an, gegen die Bandengewalt zu kämpfen und für mehr Arbeitsplätze zu sorgen.

Die Bandenkriminalität hat El Salvador zu einem der Länder mit den höchsten Mordraten der Welt gemacht, 9,4 Morde pro Tag zählt die offizielle Statistik . Nur 6,4 Millionen Menschen leben in dem mittelamerikanischen Staat, nach Schätzungen gehören 67.000 von ihnen einer Bande an. Etwa ein Drittel der Haushalte El Salvadors leben in Armut.

lmd/dpa/Reuters/AP