Fotostrecke: Ruhe vor dem Sturm - DER SPIEGEL
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Fotostrecke Ruhe vor dem Sturm

Wenn am Wochenende in Genua der G-8-Gipfel startet, werden auch Hunderttausende von Globalisierungsgegnern in der italienischen Hafenmetropole erwartet. Sowohl Sicherheitskräfte als auch Demonstranten rüsten sich für den großen Sturm.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?


Letzte Vorbereitungen: Ein Anti-Globalisierungsgegner testet aus Rom kommend in einem Zug seine Gasmaske. Insgesamt werden mehr als hunderttausend Demonstranten aus aller Welt in Genua erwartet. Die Globalisierungsgegner werfen den G-7-/G-8-Staaten vor, durch eine neoliberale Politik die Kluft zwischen Arm und Reich zu vertiefen. Stattdessen fordern sie eine Hinwendung zu den Leitlinien von sozialer Gerechtigkeit, Demokratie und Ökologie

Letzte Vorbereitungen: Ein Anti-Globalisierungsgegner testet aus Rom kommend in einem Zug seine Gasmaske. Insgesamt werden mehr als hunderttausend Demonstranten aus aller Welt in Genua erwartet. Die Globalisierungsgegner werfen den G-7-/G-8-Staaten vor, durch eine neoliberale Politik die Kluft zwischen Arm und Reich zu vertiefen. Stattdessen fordern sie eine Hinwendung zu den Leitlinien von sozialer Gerechtigkeit, Demokratie und Ökologie

Foto: AP
Ein Großaufgebot an Polizisten soll in Genua Ausschreitungen wie zuletzt beim EU-Gipfel in Göteborg verhindern. Teile der schwedischen Stadt waren nach den gewalttätigen Unruhen zwischen Demonstranten und Sicherheitsleuten stark verwüstet. Das soll sich in Genua nicht wiederholen. Bereits Tage vor dem eigentlichen Gipfelbeginn bereiten sich die Einsatzkräfte auf mögliche Störaktionen vor.

Ein Großaufgebot an Polizisten soll in Genua Ausschreitungen wie zuletzt beim EU-Gipfel in Göteborg verhindern. Teile der schwedischen Stadt waren nach den gewalttätigen Unruhen zwischen Demonstranten und Sicherheitsleuten stark verwüstet. Das soll sich in Genua nicht wiederholen. Bereits Tage vor dem eigentlichen Gipfelbeginn bereiten sich die Einsatzkräfte auf mögliche Störaktionen vor.

Foto: AFP
Strenge Personenkontrollen sollen die Einreise von gewalttätigen Demonstranten nach Italien verhindern - hier eine Szene auf einem Bahnhof in Ventimiglia, einem Ort nahe der französischen Grenze. Die Polizei ist in höchster Alarmbereitschaft. In verschiedenen italienischen Städten wurden bereits Anschläge verübt. Bundeskanzler Schröder forderte unterdessen ein hartes Vorgehen gegen Gewalttäter. Wer nur auf Randale aus sei, so Schröder, solle nicht mit Nachsicht rechnen. Reisenden Gewalttätern müsse durch eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Polizei das Handwerk gelegt werden

Strenge Personenkontrollen sollen die Einreise von gewalttätigen Demonstranten nach Italien verhindern - hier eine Szene auf einem Bahnhof in Ventimiglia, einem Ort nahe der französischen Grenze. Die Polizei ist in höchster Alarmbereitschaft. In verschiedenen italienischen Städten wurden bereits Anschläge verübt. Bundeskanzler Schröder forderte unterdessen ein hartes Vorgehen gegen Gewalttäter. Wer nur auf Randale aus sei, so Schröder, solle nicht mit Nachsicht rechnen. Reisenden Gewalttätern müsse durch eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Polizei das Handwerk gelegt werden

Foto: AP
Sicher ist sicher: Bereits vor Beginn des Gipfels hat die italienische Polizei das Stadtzentrum Genuas mit Betonsperren und Zäunen abgeriegelt. Nur Bewohner des Zentrums sowie Personen mit speziellen Ausweisen werden noch in die fast menschenleeren Straßen der Sicherheitszone gelassen. Die "Rote Zone" umfasst neben dem Tagungsort, dem Palazzo Ducale, auch den Hafen, wo die meisten Staats- und Regierungschefs an Bord eines Luxusschiffes übernachten werden

Sicher ist sicher: Bereits vor Beginn des Gipfels hat die italienische Polizei das Stadtzentrum Genuas mit Betonsperren und Zäunen abgeriegelt. Nur Bewohner des Zentrums sowie Personen mit speziellen Ausweisen werden noch in die fast menschenleeren Straßen der Sicherheitszone gelassen. Die "Rote Zone" umfasst neben dem Tagungsort, dem Palazzo Ducale, auch den Hafen, wo die meisten Staats- und Regierungschefs an Bord eines Luxusschiffes übernachten werden

Foto: AFP


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