G-8-Gipfel Anschlag auf Schweizer Münzstätte
Genf - Bei dem Attentat in Bern wurde nach Angaben der schweizerischen Bundesanwaltschaft niemand verletzt. Es sei auch nur ein geringer Sachschaden entstanden. Bei der Schweizer Nachrichtenagentur sda ging ein anonymes Fax ein, in dem es hieß, der Anschlag sei gegen die Büros der Sicherheitsstrategen für den bevorstehenden G-8-Gipfel gerichtet gewesen. Im französischen Evian am Genfer See werden vom 1. bis 3. Juni die Staats- und Regierungschefs der wichtigsten Industrienationen zusammentreffen.
In dem Gebäude der Schweizer Münze in Bern sind mehrere Abteilungen des Ministeriums für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport untergebracht. Die Büros seien jedoch nicht beschädigt worden, sagte Sprecher Oswald Sigg. Auf die Büros war bereits im April 2000 ein Sprengstoffanschlag verübt worden. Zu der Tat hatte sich damals die linksradikale Organisation "Für eine revolutionäre Perspektive" bekannt.