G7 in Japan: Joachim Sauer beim "Partnerprogramm" - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen
Fotostrecke

Partnerprogramm

Foto: NICOLAS DATICHE/ AFP

"Partnerprogramm" beim Gipfel G4 statt G7

Perlenzucht und Schreinbesuch: Angela Merkels Gatte Joachim Sauer absolvierte das "Partnerprogramm" des G7-Gipfels. First Lady Michelle Obama ließ sich wie zwei andere Ehefrauen entschuldigen.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Sie fehlte auch schon vor einem Jahr beim G7-Treffen im bayerischen Schloss Elmau und ließ sich auch diesmal in Japan entschuldigen: Michelle Obama, Gattin des US-Präsidenten Barack Obama, nahm auch diesmal nicht am sogenannten Partnerprogramm des Gipfels in Ise-Shima teil.

Ganz anders Joachim Sauer, der Ehemann von Kanzlerin Angela Merkel. Der 67-Jährige ist zum ersten Mal bei einem G7-Treffen im Ausland dabei. Er besichtigte zusammen mit Gastgeberin Akie Abe sowie Sophie Gregoire-Trudeau aus Kanada und Magorzata Tusk, der Gattin von EU-Ratspräsident Donald Tusk die Sehenswürdigkeiten der Ferienregion: Zunächst ging es zum heiligen Shinto-Schrein.

Anschließend stand ein Besuch auf der Perleninsel Mikimoto auf dem Programm, wo vor mehr als 100 Jahren die Perlenzucht begann - und Taucherinnen leben, die minutenlang, ohne Luft zu holen, im Wasser nach Muscheln suchen können.

Mit der Landeskultur machte Japans Ministerpräsident Shinzo Abe als Gastgeber aber die Politiker bekannt. Auch ihnen wurde der Schrein gezeigt,in der die Sonnengöttin Amaterasu Omikami verehrt wird. Erst dann begannen die Staats- und Regierungschefs mit den Gesprächen über die Krisen und Probleme der Welt.

Fotostrecke

G7: Krisengipfel in Ise-Shima

Foto: HANNIBAL HANSCHKE/ AFP
als/dpa/AFP