George W. Bush veröffentlicht neue Bilder - DER SPIEGEL
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Malender Ex-US-Präsident Bush did it again

Alles fing an mit einem Bild seiner Füße in der Badewanne, dann malte George W. Bush Hunde und Staatschefs. Nun hat sich der frühere US-Präsident ein neues Sujet gesucht: Soldaten, die während seiner Amtszeit verwundet wurden.
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George W. Bush scheint seine Berufung gefunden zu haben. Seit acht Jahren ist der 43. Präsident der Vereinigten Staaten nicht mehr im politischen Amt. Seitdem hat er vor allem als Maler Aufmerksamkeit bekommen. Diese gründete sich am Anfang zwar noch auf der belächelten Laienhaftigkeit. Inzwischen, das muss man Bush lassen, hat er sich aber künstlerisch weiterentwickelt. Davon zeugt eine neue Porträtserie mit dem Titel: "Portraits of Courage".

Die Bilder zeigten die Gesichter von verwundeten Soldaten, gemalt von dem Präsidenten, der zu dem Zeitpunkt ihres Einsatzes Oberbefehlshaber des Militärs war - und unter dessen Regie die hochumstrittene Irak-Invasion von 2003 erfolgte. "Es sind die Gesichter derjenigen zu sehen, die dem Aufruf gefolgt sind, ihrer Nation zu dienen", heißt es in einer Erklärung zu dem Bildband. "Der Betrachter kann von ihrem Mut lernen, erfährt von ihrer Genesung, und davon, wie sie als Zivilisten wieder Teil der Gesellschaft wurden."

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Bush-Gemälde: Schicksalsschlag in Öl

Foto: Grant Miller/ George W. Bush Presidential Center

98 Veteranen sind in dem Bildband zu sehen, dazu hat Bush selbst jeweils noch einen Text mit der persönlichen Geschichte der Porträtierten geschrieben. Die Erlöse durch den Verkauf der Bücher - es gibt eine Hardcover- und eine Luxus-Version - werden gespendet. Die Ankündigung dazu schickte Bush im November vergangenen Jahres am US-amerikanischen Veterans Day via Instagram.

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Seine jüngste große Ausstellung umfasste 2014 noch die Porträts von amtierenden und früheren Staatschefs, darunter der russische Präsident Wladimir Putin, Großbritanniens Ex-Premier Tony Blair und die Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Fotostrecke

Ausstellung in Texas: Ein echter Bush

Foto: AP/dpa

In einem Interview mit dem US-Sender CNN sagte Bush zu seinem Hobby: "Das Malen ist aufregend für mich, weil ich etwas Neues lerne." Am Anfang habe er noch versucht, die Porträtierten möglichst naturgemäß, wie in einem Foto, wiederzugeben. Inzwischen versuche er, mit Farbe ein bestimmtes Gefühl zu erzeugen. Und noch etwas habe er gelernt: "Male niemals deine eigene Frau oder deine Mutter." Das habe er am eigenen Leib erfahren müssen.

vks