Grenzkonflikt: Syrien und Türkei - DER SPIEGEL
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Mörserbeschuss aus Syrien Türkei antwortet mit Artilleriefeuer

Die Ruhe währte nur wenige Tage. Auf den erneuten Einschlag einer syrischen Granate hat die Türkei mit Artilleriefeuer reagiert. Unterdessen mehren sich die Forderungen nach einem befristeten Waffenstillstand.
Syrische Panzer an der Grenze zur Türkei: Forderungen nach Waffenstillstand
Syrische Panzer an der Grenze zur Türkei: Forderungen nach Waffenstillstand

Syrische Panzer an der Grenze zur Türkei: Forderungen nach Waffenstillstand

Foto: OSMAN ORSAL/ REUTERS
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Beirut - Die türkischen Streitkräfte haben mit Artilleriefeuer auf erneuten Beschuss aus Syrien reagiert. Zuvor war eine syrische Mörsergranate etwa drei Meter hinter der Grenze auf türkischem Staatsgebiet niedergegangen. Bei dem Geschützfeuer am Mittwoch sei niemand ums Leben gekommen, teilte das Büro des Gouverneurs der türkischen Grenzprovinz Hatay mit. Seit Anfang des Monats kommt es an der Grenze immer wieder zu Schusswechseln.

Unterdessen hat der internationale Syrien-Gesandte Lakhdar Brahimi rund eine Woche vor dem islamischen Opferfest die Bürgerkriegsparteien erneut zu einem Waffenstillstand während der Feiertage aufgerufen. Sollte keine Lösung gefunden werden, werde sich die Krise verschärfen und könnte auf den gesamten Nahen Osten übergreifen, sagte Brahimi.

Der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu unterstützte Brahimis Bemühungen. Gleichwohl zeigte er sich skeptisch, ob eine Waffenruhe ohne internationale Schutztruppen im Land tatsächlich eingehalten würde. "Für einen echten Waffenstillstand müssen die Belagerung von Städten, die Bombenangriffe und der Beschuss durch Panzer sofort aufhören", sagte Davutoglu.

lei/dpa